RE.CK
Aus Bauschutt wird Zukunft.
Vorhandene Ressourcen nutzen. Neues schaffen.
RE.CK ist ein modulares Bausteinsystem, das Bauschutt als Rohstoff für neue Gebäude nutzt.
Die Bausteine sollen lokal hergestellt, ohne Mörtel zusammengefügt und bei Bedarf wieder demontiert werden können.
Ein neuer Ansatz für ressourcenschonendes Bauen und den Wiederaufbau zerstörter Regionen.

BAUSCHUTT NUTZEN. LOKAL BAUEN.
Universell einsetzbar.
RE.CK nutzt aufbereiteten mineralischen Bauschutt als wesentlichen Rohstoff für neue Bausteine. Durch das bewusst einfache Nut-und-Feder-Steinformat sollen sich die Steine ohne Mörtel miteinander verbinden lassen. Das System wird so entwickelt, dass es mit vorhandenen Maschinen und regional verfügbaren Rohstoffen hergestellt werden kann.
RECYCLET
Bauschutt wird zum Rohstoff für neue Bausteine.
LOW-TECH
Einfache Handhabung für eine unkomplizierte low-tech, mörtelfreie Montage.
LOKAL
Produktion mit regionalen Materialien und vorhandener Technik.
DIE ROHSTOFFE SIND SCHON DA.

Sammeln. Aufbereiten. Bauen.
Jedes abgerissene oder zerstörte Gebäude hinterlässt große Mengen wertvoller Materialien.
Gleichzeitig fehlen vielerorts bezahlbare Baustoffe. Besonders in Krisen- und Wiederaufbaugebieten erschweren hohe Transportkosten und unterbrochene Lieferketten den Neubau.
Was wäre, wenn aus den Trümmern von gestern die Gebäude von morgen entstehen könnten?
Geeignete mineralische Materialien werden aus Bau- und Abbruchabfällen gewinnen. Das Material wird aufbereitet und zu neuen RE.CK Bausteinen geformt. Die Bausteine werden zu Wandkonstruktionen zusammenfügen – ohne klassische Mörtelfugen.
Ziel ist ein Bauprozess, der vorhandene Ressourcen nutzt, Transportwege reduziert und die lokale Wertschöpfung stärkt.

≈ 97%
Recycelter Bauschutt
≈ 3%
Zementanteil
(aktuelle Rezeptur, Ziel ist ein zementfreier Baustein)
RE.CK wird mit dem Ziel entwickelt, herkömmliche Rohstoffe wie Sand und Kies weitgehend durch aufbereiteten Bauschutt zu ersetzen.
Die aktuelle Rezeptur arbeitet mit einem Zementanteil von rund drei Prozent. Parallel werden alternative Bindemittel und Produktionsverfahren untersucht, um den Ressourceneinsatz weiter zu reduzieren.
NEU ANFANGEN MIT DEM WAS DA IST.
Die Erfahrungen aus Aleppo zeigen, wie groß die Herausforderungen beim Wiederaufbau zerstörter Städte sind. Vorhandener Bauschutt, eingeschränkte Lieferketten und fehlende Baumaterialien erfordern neue Lösungen.
RE.CK wird mit Blick auf solche Bedingungen entwickelt: lokale Ressourcen nutzen, regionale Produktion ermöglichen und einfache Bauprozesse schaffen.



Die Micro-Factory als nächster Schritt
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt ist die dezentrale Herstellung von RE.CK-Bausteinen.
Das Konzept verbindet die lokale Aufbereitung von Bauschutt mit angepassten Materialrezepturen und digital unterstützter Qualitätskontrolle.

“Wenn ich zerstörte Viertel in Aleppo sehe, denke ich nicht nur an das, was verloren ist – ich denke an das, was daraus entstehen kann. Genau darum geht es beim RE.CK, ganz gleich wo auf der Welt: aus Zerstörung neue Hoffnung bauen.“
Alfons Schwiderski, Bauingenieur, Erfinder des RE.CK
Gerne beantworten wir Fragen zum RE.CK und/oder unserer Entwicklungsarbeit
