BONO.BLOCK
Nachhaltig. Modular. DIY.
Nachhaltiger & kostengünstiger Wohnungsbau
Die Innovation
Der BONO.BLOCK wurde von Udo Greif und Alfons Schwiderski als Holz‑Bauelement und Bausystem entwickelt, um Wände schnell, kreislauffähig und mit einfachen Mitteln herstellen zu können – von DIY‑Projekten bis zu mehrgeschossigen Gebäuden.
Die Erfindung ist beim Europäischen Patentamt unter dem Titel „Wandmodul, Wandsystem und Verfahren zur Errichtung einer Gebäudewand“ zum Patent angemeldet.
Das Basismodul ist ein quaderförmiger Holzgrundkörper mit zwei Längswänden und Stirnwänden aus Holz bzw. Holzwerkstoffen, der einen Innenraum bildet; an den Stirnseiten sitzen korrespondierende Fügeelemente aus Holz, sodass sich die Module werkzeuglos längs und vertikal aneinanderreihen und stapeln lassen.


Cradle-2-Cradle & DIY
Durch das Steck‑ und Fügeprinzip entstehen schnell stabile Wände, deren Hohlraum je nach Bedarf mit unterschiedlichen Dämm‐ und Füllmaterialien (z.B. recycelte Plattenmaterialien, Naturdämmstoffe, wie Einblas-Stroh) befüllt werden kann.
Der BONO.BLOCK setzt konsequent auf kreislauffähiges Bauen: Jeder Block speichert dauerhaft 24 kg CO₂ im Holz, ist rückbaubar und wiederverwendbar; die Konstruktion erlaubt den Einsatz bereits gebrauchter Materialien wie Schaltafeln oder Küchenfronten und schafft so eine Plattform für regionale, ressourcenschonende Materialkreisläufe.
Das einfache, leichte Format macht den Aufbau von Wänden auch für Nicht‑Profis möglich und verkürzt Bauzeit sowie Montagekosten deutlich, während die Tragfähigkeit und Stabilität auf architektonischer und konstruktiver Expertise aus zahlreichen Projekten beruhen. So kann Wohnungsbau auch in vielen Bauabschnitten DIY-tauglich sein.
Systemhaus
Mit dem ersten BONO.BLOCK‑Systemhaus in Dortmund wurde der Proof of Concept erfolgreich erbracht: Das Gebäude demonstriert, dass nachhaltiges, modulares und bezahlbares Bauen mit Holz‑Systemelementen praktisch umsetzbar ist und von lokalen Ressourcen sowie zirkulären Werkstoffen profitieren kann.
Auf dieser Basis werden weitere Varianten, Füllmaterialien und Anwendungsszenarien entwickelt, um den BONO.BLOCK als skalierbare Lösung für soziale Wohn‑, Bildungs‑ und Nachbarschaftsprojekte in Europa und darüber hinaus zu etablieren.


Fertigung
Die BONO.BLOCK‑Fertigung erfolgt in einer einfachen, mobilen Werkstattstation: Auf einem rollbaren Arbeitstisch ist eine Metallvorrichtung montiert, in der die zugeschnittenen Holzteile (Längswände, Stirnwände, Boden/Deckel) präzise ausgerichtet und mit Schnellspannern fixiert werden. So entsteht ein maßhaltiger Hohlkasten, der seriell mit wenig Technik gefertigt werden kann und bereits neben der Station als fertige Holzmodule sichtbar ist.
Diese einfache Fertigungsweise erlaubt perspektivisch auch eine mobile On-Site-Produktion und den flexiblen spalierbaren Einsatz des BONO.BLOCK weltweit.
Erstes Wohnhaus: Cluster-Wohnen in Dortmund
Das erste Bauprojekt mit dem BONO.BLOCK‑Wandsystem aus Holz ist ein Wohnprojekt in Dortmund‑Eving. Planender und leitender Architekt ist Udo Greif, einer der beiden Erfinder des BONO.BLOCK.
Das Projekt verbindet konsequent nachhaltiges Bauen mit einem klaren sozialen Anspruch: Es entsteht ein Cluster‑Wohnhaus, in dem kompakte, private Wohnungen um großzügige Gemeinschaftsbereiche für gemeinsames Kochen, Wohnen und Nachbarschaftsleben gruppiert sind. So verbindet das Modell die Vorteile von Kleinstwohnungen (Privatsphäre) mit den sozialen und Flächeneffizienz‑Vorteilen einer Wohngemeinschaft.
Die Baugenehmigung liegt bereits vor; zudem wird das Projekt durch das Amt für Wohnen gefördert. Baubeginn ist Q1 | 2027.

Grundriss Erdgeschoss


Wir freuen uns über Fragen zum BONO.BLOCK und/oder unserem ersten Wohnhaus